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Comsol Academy – Ein Blick hinter die Kulissen aus Sicht eines ehemaligen Trainees

Geschrieben von Olaf Schott | 14.07.26 09:40

Sechs Monate Ausbildung und dann ab in den großen IT-Berater Dschungel!

Was für die einen sehr verlockend klingen mag, kann für jemand anderen etwas einschüchternd wirken. Ganz nach dem Motto: „Reichen sechs Monate überhaupt aus, um fit für diesen Job zu sein?“
Als jemand, der das Comsol Trainee Programm absolviert hat, versuche ich in diesem Blogbeitrag auf diese Frage eine Antwort zu geben und nehme Euch mit hinter die Kulissen der Comsol Academy.

Warum die Comsol Academy?

Warum entscheiden sich Menschen dazu, an so einem Quereinsteiger-Programm teilzunehmen und nach einem bereits eingeschlagenen Berufsweg noch einen neuen Beruf zu erlernen? Die Antworten darauf können unterschiedlich sein.

 

Bei mir war es Unzufriedenheit im alten Beruf und der Wunsch nach einem Bereich, der mehr Entwicklungspotenzial bietet. Nach guter Überlegung sowie einiger Recherche bin ich dann auf die Comsol Academy gestoßen und war schnell begeistert von diesem Konzept.

 

Danach ging es sehr zügig – Bewerbung rausgeschickt – Vorstellungsgespräch – und nach kurzer Zeit habe ich eine Zusage erhalten. „Big Changes Coming“, war mein Gedanke, und ich hatte richtig Lust auf diese Veränderung.

 

 

Dynamischer Start – Die ersten Wochen im Trainee Programm

 
Obwohl ich meine Zusage bereits ein halbes Jahr vor dem offiziellen Start hatte, kam der erste Tag doch sehr zügig. Los ging es mit einer entspannten ersten Woche. Wir (und damit meine ich mich und die anderen Trainees) haben das Unternehmen, die Kollegen – zumindest einen Teil davon, da viele im Homeoffice arbeiten – kennengelernt und einen ersten Blick in Business Central geworfen.
 
Daraufhin folgten die ersten spezifischen Schulungen. Business Central Grundlagen, Grundlagen der Finanzbuchhaltung sowie erweiterte Schulungen zu den Business Central Modulen. Vier Tage Input und der Freitag zum Nacharbeiten der neuen Themen im Homeoffice.  


 

Nach so einer intensiven Ausbildungswoche hat der Kopf auch schonmal geraucht. Obwohl der Zeitplan sehr straff war, haben sich die Trainer immer die Zeit genommen, unklare Themen noch einmal mit uns Trainees durchzugehen. Dabei wurde zusätzlich das Wissen weiterer Comsol Kollegen genutzt, die uns in speziellen Themen geschult haben. Denn das Ziel von Anfang an war, niemanden bei dieser Reise zu verlieren. 

 

Theorie und vor allem viel Praxis

 
Was mir besonders gut gefallen hat, war der Wechsel zwischen den Theorie- und Praxis-Blöcken. Nach einer Woche Theorie folgte in der Regel ein Praxis-Block, um das Gelernte direkt umzusetzen. Somit wurde die Verknüpfung im internen Prozessor (Gehirn) noch stärker gefestigt. 

Ein weiterer Pluspunkt war, dass in der Academy nicht nur die fachlichen Themen geschult wurden, sondern ebenfalls ein Augenmerk auf die Soft Skills gelegt wurde.
 
Das wurde zum einen durch Schulungen gefördert, aber auch durch das Halten von Präsentationen, Bearbeitung von Fallbeispielen in der Gruppe und das Präsentieren eines Projektthemas. Dieses Projektthema haben wir eigenständig erarbeitet und unseren Kollegen vorgestellt. Dadurch wurden wir schon frühzeitig an unsere zukünftigen Aufgaben herangeführt und konnten entscheidende Fähigkeiten in diesem Berufsfeld trainieren.
 
Denn letztendlich nützt die beste Ausbildung wenig, wenn man nicht in der Lage ist, sein Wissen nach außen zu präsentieren.
 
Ein weiteres Highlight war ein Kommunikations- und Teambuilding Workshop. In diesem intensiven Workshop hatten wir nicht nur die Gelegenheit, die Personen, die an der Academy beteiligt waren, noch besser kennenzulernen, sondern auch unsere zukünftigen Teamleiter. Durch verschiedene Übungen und Aktivitäten haben wir unser Verständnis für eine bessere Zusammenarbeit weiter vertieft. 
 
 

Das MB-800 Exam

 

Nach der ersten Ausbildungsphase folgte die Vorbereitung auf die MB-800 Prüfung, die Zertifizierungsprüfung zum Microsoft Dynamics 365 Business Central Functional Consultant. 
Ein neues Format für uns, denn die meisten hatten eine solche Zertifizierungs-Prüfung noch nie geschrieben.

 

Aber auch hier haben wir die Zeit und die Unterstützung von unseren Trainern sowie Kollegen erhalten, um diese Prüfung zu meistern. Am Ende haben alle Trainees die Prüfung beim ersten Versuch bestanden. Zur Belohnung gab es eine Woche Urlaub.

Zwischen den straffen Lernblöcken hatten wir auch immer wieder die Möglichkeit, in angenehmer Runde etwas Freizeit miteinander zu verbringen. Beispielsweise bei einem gemeinsamen Essen oder einer Kronberger Stadtführung. 


Deep Dive Comsol Projekte

 

Anschließend begann die zweite Phase der Comsol Academy. Hier lag unser Hauptaugenmerk vor allem auf Projektmanagement. Wir erlernten unter anderem die Comsol internen Arbeitsweisen in Projekten, wie man Kundenanforderungen effektiv erfasst und diese in Prozessen dann abbildet.

In dieser Phase übernahmen wir ebenfalls erste Kundenaufgaben und konnten unser Wissen erstmalig in der Praxis anwenden.

 

Die Zeit verging wie im Flug und anschließend wurden wir bereits in die ersten Projekte und Aufgaben eingebunden. Wir waren nun bereit für die große, weite Welt von Business Central, Power Family und Co.

 

Um noch einmal auf die Frage zurückzukommen, ob sechs Monate ausreichen, um fit für den Beruf zu sein. Meiner Meinung nach sind sechs Monate definitiv ausreichend, um die Grundlagen für den Beruf zu erlernen und sich eine solide Basis zu schaffen. Die Academy legt großen Wert darauf, dass wir in dieser Zeit intensiv geschult werden und die notwendigen Fähigkeiten entwickeln.

 

Natürlich gibt es immer noch viele Bereiche, in denen man sich weiterentwickeln kann und sollte. Diese tiefergehenden Kenntnisse und Fertigkeiten, ebenso wie tiefere Skills in der direkten Kundenbetreuung erlangt man am besten durch die praktischen Erfahrungen in den Projekten.

 

 

Finally: Mein Fazit zum Trainee Programm

 

Wenn mich jemand fragt, ob ich das Programm in einem Satz beschreiben könnte, dann würde meine Antwort folgendermaßen lauten: „Das beste Einarbeitungsprogramm, das ich in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn durchlaufen bin!“

 

Für sechs Monate wurden wir von der Erbringung jeglicher Arbeitsleistung freigestellt, um uns komplett darauf zu fokussieren, Business Central, die Prozesse sowie die Arbeitsweise in der IT-Beratung zu erlernen. Dabei erhielten wir bereits das volle Gehalt eines Juniorberaters. Zusammengefasst: Lernen und dafür Geld bekommen – ziemlich cool, wie ich finde 😉.

 

Im Gegenzug wird hierfür erwartet, dass man sich aktiv einbringt, zeigt, dass man Lust hat auf diesen Job und bereit ist, neue Kompetenzen zu erwerben. 


Wenn du dich in einer ähnlichen Situation befindest und offen für eine Veränderung bist, könnte die Comsol Academy genau das Richtige für dich sein. Schau doch mal auf der Webseite der Comsol Academy vorbei. Wir freuen uns immer über neue und motivierte Kolleg/innen. 

 

 

 

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